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Gebirgsanker & Gebirgssicherung -- Bohrer für Reibungsanker, Harzanker & Spreizhülsen | Zhonghuan

Hochleistungs-SDS-Max-Bohrer und Meißel für die untertägige Ankerinstallation: Passend für Reibungsanker, harzvergossene Anker und Spreizhülsen-Anker im Berg- und Tunnelbau.

Installation von Felsankern und Gebirgssicherung

Anwendungsübersicht

Die untertägige Ankerinstallation ist das Rückgrat der Gebirgssicherung im Berg- und Tunnelbau. Jeder Vortrieb, jede Rampe, jeder Abbau und jeder Tunnel ist auf Felsanker angewiesen, um den Gebirgskörper zu stabilisieren und die Belegschaft zu schützen. Der Bohrer bestimmt die Lochqualität, und die Lochqualität bestimmt direkt die Ankertragfähigkeit und die Wirksamkeit der Sicherung. Ein verschlissener oder falsch dimensionierter Bohrer bedeutet reduzierten Auszugswiderstand und beeinträchtigte Sicherheit. Zhonghuan liefert die SDS-Max-Bohrer und Meißel, die Bergbau-Zulieferer und Sicherungsunternehmen benötigen, werkseitig direkt mit OEM-Flexibilität.

Empfohlene Produkte

ProduktGrößenbereichAnkeranwendung
SDS-Max Hammerbohrer16–40 mm x 500–920 mmAnkerlöcher für Split Sets, Harzanker, Spreizhülsenanker
SpitzmeißelSDS-Max, 400–600 mmAbschlagen losen Gesteins und Überprofils vor der Ankermontage
FlachmeißelSDS-Max, 400–600 mmAnpassen der Ankerkopfbereiche für den Plattensitz
StockerbohrerSDS-MaxAufrauhen der Spritzbetonoberfläche um Ankerplatten für den Haftverbund beim Nachspritzen

Anwendungsszenarien

1. Montage von Split-Set-Reibungsankern

Gesteinstyp: mittelhartes Gestein (Sandstein, Kalkstein, Erzkörper mittlerer Festigkeit)

Empfehlung: SDS-Max, 33 mm x 600–800 mm (für 39-mm-Split-Sets) oder 38 mm x 600–800 mm (für 47-mm-Split-Sets)

Hinweise: Der Lochdurchmesser ist für die Leistung des Split Sets entscheidend — ein überdimensioniertes Loch reduziert Reibschluss und Ankertragfähigkeit um bis zu 50%. Bohrer austauschen, sobald Kaliberverschleiß sichtbar wird. Die Bohrtiefe sollte der Ankerlänge minus 30–50 mm entsprechen, damit der Ring für Unterlegscheibe und Platte frei bleibt. In geklüftetem Gebirge die Schlagenergie reduzieren, um ein Zusammenbrechen des Lochs um den Bohrer zu verhindern.

2. Montage harzverankerter Felsanker

Gesteinstyp: unterschiedlich — von weichem Schiefer bis hartem Granit

Empfehlung: SDS-Max, 27–28 mm x 500–920 mm (für 20-mm-Bewehrungsstäbe), oder 33 mm für 25-mm-Stäbe

Hinweise: Der Lochdurchmesser muss das Einsetzen der Harzpatrone und das anschließende Vermischen durch Drehen des Ankerstabs erlauben. Der Ringspalt (Abstand zwischen Stab und Lochwand) muss beidseitig 3–4 mm betragen, damit das Harz richtig fließt. Das Loch vor dem Einsetzen der Harzpatronen bohrmehlfrei ausblasen — Bohrmehl verdünnt das Harz und schwächt die Verbundfestigkeit. Bei Aufwärtsbohrungen muss die Harzviskosität hoch genug sein, um ein Ablaufen vor dem Aushärten zu verhindern.

3. Vorankerung: Abscharren und Flächenvorbereitung

Anwendung: Entfernen loser Gesteinskeile und -platten vor der systematischen Ankerung

Empfehlung: SDS-Max-Spitzmeißel zum Abscharren, Flachmeißel für Plattensitzbereiche

Hinweise: Das Abscharren muss vor jeder Ankerrunde erfolgen, um lose Blöcke zu erkennen und zu entfernen, die während oder nach der Ankermontage herabfallen könnten. Spitzmeißel brechen lose Keile entlang von Trennflächen heraus. Flachmeißel bereiten eine ebene Fläche vor, damit Ankerplatten korrekt sitzen — eine Platte, die nicht plan aufliegt, kann keine Last übertragen, und der Anker wird wirkungslos. Stockerbohrer rauen alten Spritzbeton dort auf, wo um Ankerköpfe neu gespritzt werden muss.

Auswahltipps

  1. Bohrer exakt auf den Ankertyp abstimmen: Split Set = Loch kleiner als Anker-Außendurchmesser. Harz = Loch größer als Stab für den Harz-Ringspalt. Spreizhülse = Loch entspricht dem Hülsenaußendurchmesser. Ankerdatenblatt prüfen.
  2. Hartmetallsorte nach Gesteinshärte wählen: Standard-Hartmetall für weiches bis mittleres Gestein (unter 120 MPa UCS). Premium-Hartmetall für hartes bis sehr hartes Gestein (über 120 MPa). Premiumspitzen kosten 20–30% mehr, halten in hartem Gestein aber 30–50% länger.
  3. Bohrerlänge nach Ankerlänge wählen: Der Bohrer muss mindestens 50 mm länger sein als die Einbindetiefe des Ankers. Übliche Längen: 500 mm (kurze Anker), 600–800 mm (Standard-2,4-m-Anker), 920 mm (3-m-Anker).
  4. Kaliberverschleiß überwachen: Bohrer austauschen, wenn die Durchmesserunterschreitung 0,5 mm übersteigt. Verschlissene Bohrer bohren unterdimensionierte Löcher, die den Split-Set-Reibschluss verringern und das Einsetzen der Harzpatrone verhindern.

Bestellinformationen

  • ISO-9001-zertifiziert — Dokumentation liegt jeder Lieferung bei
  • Mindestbestellmenge: fallbezogen nach Produktumfang und Verpackung geprüft
  • Mining-Großgebinde: Großvolumen-Kartons für untertägige Verbrauchsmateriallager
  • Private Label: Laserbeschriftung und individuelle Verpackung verfügbar

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