Schneidet nicht heißt meist verglast, nicht tot
Eine Premium-Diamantscheibe die plötzlich langsam schneidet, raucht oder die Oberfläche poliert statt hineinzubeißen, ist fast immer verglast — nicht verschlissen. Das ist eine der teuersten Fehldiagnosen, weil eine verglaste Scheibe verschlissen aussieht und weggeworfen wird, obwohl sie den Großteil ihrer Lebensdauer hatte. Wenn Segmenthöhe übrig ist, ist die Scheibe in Minuten wiederherstellbar.
Was Verglasung ist
Eine Scheibe arbeitet durch einen Selbstschärf-Zyklus: stumpfe Diamanten werden von der verschleißenden Bindung freigegeben, frische Diamanten darunter freigelegt. Verglasung unterbricht das: die Bindung erodiert nicht, stumpfe Diamanten bleiben, die Fläche wird glatt und glänzend. Die Scheibe reibt statt zu schneiden.
Warum es passiert
Hauptursache ist eine für das Material zu harte Bindung. Hartes, dichtes Material braucht eine weiche Bindung. Auch zu wenig Vorschubdruck und falsche Kühlung tragen bei.
Verglaste Scheibe abrichten
Schneiden Sie weiches, abrasives Material — Abrichtstein, Sandstein, Schlackenblock oder Asphalt. Der lose Abrieb trägt die glatte Bindung ab und legt frischen Diamant frei. Nach einigen Schnitten schneidet die Scheibe wieder frei.
Verglast vs verschlissen
Prüfen Sie die Segmenthöhe. Übrige Segmenthöhe und nicht schneidend = verglast, abrichten. Segment am Verschleißlimit = verschlissen, ersetzen. Bei wiederkehrender Verglasung die Bindung korrigieren.
Wiederkehrende Verglasung? Bindung korrigieren
Senden Sie Material und Maschine und erhalten Sie eine mit der richtigen Bindung spezifizierte Scheibe.
Richtige Bindungsspezifikation