Nemesis II als Premiumprogramm für Betonbohrungen
Makita Nemesis II verbindet Vierschneidergeometrie, Zentrierung und wirksame Bohrmehlabfuhr für professionelle Betonbohrungen. Der Nutzen ist praktisch: präzise Dübelbohrungen, ein stabiler Ansatz und ein Schneidkopf, der auch bei harten Zuschlägen oder Bewehrung weiterarbeiten soll.
Technisch interessant ist die unterschiedliche Hartmetallkonstruktion innerhalb der Baureihe. Hinter der Kreuzform kann ein einteiliger, von Stahl gestützter Einsatz, eine dreiteilige Anordnung oder ein vollständiger Hartmetall-Arbeitskopf stehen. Hartmetallanordnung und Stahlabstützung helfen, diese Bauarten den passenden SDS-Plus- und SDS-Max-Referenzen zuzuordnen.
Ausgangspunkt ist die Aufgabe: Untergrund und Bewehrung, Kapazität des Bohrhammers, Durchmesser und Tiefe, danach die Ausfallart, der Kopf und Körper standhalten müssen. Den kaufmännischen Hintergrund behandelt unsere Preisanalyse der Makita-SDS-Plus-Bohrer.
Nemesis-II-Kopfaufbau nach Durchmesser
Die britische Nemesis-II-Seite und die neuseeländische SDS-Plus-Übersicht unterstützen die folgende Dreiteilung. Die Maße gehören zu diesen Quellen und den Originalabbildungen.
| Abgebildete Bauart | Bedeutung der Hartmetallanordnung | Gezeigter SDS-Plus-Bereich |
|---|---|---|
| Monobloc-Kreuzeinsatz | Ein Hartmetallkreuz in einem stahlgestützten Kopf | 12–16 mm |
| Dreiteiliger Kreuzkopf | Ein Haupt- und zwei Seiteneinsätze bilden vier Schneiden | 18–32 mm |
| Vollhartmetallkopf | Ein Hartmetallkopf bildet das Vierschneider-Arbeitsende | 5–10 mm |

Die Katalogausgabe gehört zur Spezifikation. Makita Indiens Zubehörkatalog 2025, Seite 44, nennt dagegen Solid TCT (5–20 mm) und dreiteiliges TCT (22–32 mm). Die Kopfabbildungen bleiben für das Erkennen der Bauart hilfreich. Der Katalog zeigt zugleich, warum der Durchmesser allein nicht jeden weltweit angebotenen Nemesis-II-Kopf bestimmt. Markt, Artikelnummer und gelieferte Konstruktion beim Mustervergleich bestätigen.
Originalkatalogseite öffnen: Abmessungen und Hartmetallaufbau

Der einteilige Monobloc-Kreuzeinsatz
Der einteilige Monobloc-Kreuzeinsatz integriert die Vierschneidergeometrie in ein Hartmetallteil, das seitlich und darunter durch Stahl gestützt wird. Makitas Original nennt einen One Piece Cutter für 12–16 mm; die britische Seite beschreibt diesen Bereich als geschlitzte TCT-Geometrie.



Entscheidend ist die physische Anordnung von Hartmetall und Stahl. Ein kreuzförmiger Einsatz kann vier Schneiden bilden, während der Kopf um den Einsatz herum Stahl enthält. Im weiteren Herstellergebrauch kann Monobloc auch einen einteiligen Vollhartmetallkopf bezeichnen. Eine Einkaufszeichnung sollte deshalb Hartmetallkontur, Stahlabstützung und Verbindung darstellen.
Die beiden weiteren Bilder zeigen Merkmale der Arbeitsgeometrie. Bewehrungsfasen verändern den örtlichen Schneidkantenkontakt; Schneidschultern tragen zum Profil für die Betonzertrümmerung bei. Die Wirkung hängt von Maßen, Kantenpräparation, Hartmetall und Abstützung ab. Die türkisfarbenen Flächen dienen der Erklärung.
Der dreiteilige Kreuzkopf
Der dreiteilige Kreuzkopf nutzt drei separate Hartmetallteile: einen Haupteinsatz und zwei Seiteneinsätze. Zusammen bilden sie vier Schneiden. Drei Teile beschreibt somit die Baugruppe; daraus wird kein Dreischneider- oder Y-Kopf.



Der Haupteinsatz überspannt die Bohrfläche, die Seiteneinsätze ergänzen die Kreuzanordnung. Größere Durchmesser erlauben eine andere Balance aus Hartmetallvolumen, stützendem Stahl und offenen Übergängen zu den Wendeln. Bei der Fertigung müssen Einsatzposition, Verbindungsqualität, fertiger Durchmesser und Rundlauf zusammenpassen.
Der abgebildete SDS-Plus-Bereich beträgt 18–32 mm. Bei Musterbestellungen den tatsächlichen Kopf der Zielreferenz bestimmen, insbesondere wenn ein anderer regionaler Katalog eine andere Übergangsgröße nennt. Unser Vergleich von Mehrplatten- und Monobloc-Köpfen erläutert die Prüfmerkmale.
Der Vollhartmetallkopf
Beim Vollhartmetallkopf besteht der vollständige Vierschneider-Arbeitskopf aus einem Hartmetallteil. Die Originalabbildung nennt 5–10 mm. Diese Vollkopfanordnung ist vom Kreuzeinsatz innerhalb eines stahlgestützten Kopfes zu unterscheiden.



Ein Vollhartmetallkopf integriert die Schneidgeometrie und das Hartmetall zwischen den Schneiden. Die Verbindung zum Stahlkörper bleibt eine eigene konstruktive Aufgabe. Schneidenzahl, Hartmetallaufbau und Fügeverfahren sind drei getrennte Spezifikationen.
Bei der OEM-Bewertung beginnen wir mit Untergrund und Bohrhammer, danach folgen Kopfmaße, Hartmetallzähigkeit, Verbindungsqualität, Maßhaltigkeit und Bohrversuche. Ein Foto zeigt die sichtbare Anordnung; die freigegebene Fertigungsspezifikation legt Werkstoff und Fügeverfahren fest. Siehe unseren Leitfaden zu Verbindungen bei Vollhartmetallköpfen.
SDS-Plus und SDS-Max getrennt spezifizieren
SDS-Plus und SDS-Max bezeichnen unterschiedliche Maschinenaufnahmen. Beide können Vierschneiderköpfe tragen; innerhalb einer Markenfamilie sind unterschiedliche Hartmetallkonstruktionen möglich. Der Bohrhammer muss zu Durchmesser und Tiefe passen.
Makita Neuseelands SDS-Max-Nemesis-II-Übersicht nennt eine eigene Zuordnung: 12–32 mm Vollhartmetall und 35–52 mm geschlitztes TCT. Die Abbildung eines geschlitzten SDS-Max-Kopfes hilft beim Erkennen dieser Bauart. Sie ordnet nicht automatisch alle aktuellen SDS-Max-Referenzen einem dreiteiligen Kopf zu.
Für Angebote Artikelnummer, Aufnahme, Durchmesser, Arbeitslänge und Gesamtlänge getrennt erfassen. Ein aktuelles neuseeländisches SDS-Plus-Beispiel ist E-20971 mit 6 × 165 mm und 100 mm Arbeitslänge. Beim Vergleich regionaler Längenangaben die Artikelnummer beibehalten.
Bewehrung, Bohrmehlabfuhr und Leistungsaussagen
Harte Zuschläge beanspruchen die Verschleißfestigkeit des Hartmetalls. Bewehrung verändert den Kontakt und erhöht örtlich Drehmoment und Kantenbelastung. Zuerst diese Bedingungen vergleichen, anschließend Kopf, Abstützung und Abfuhrweg bewerten. Geplante Bohrungen durch tragende Bewehrung folgen dem freigegebenen Bohrplan.
Rundheit, fertiger Bohrungsdurchmesser und Zustand der Bohrlochkante sind praktische Abnahmekriterien. Die folgende Gegenüberstellung zeigt Zweischneider- und Vierschneiderköpfe mit ihren Bohrungsprofilen.

Die Zentriergeometrie unterstützt die Positionierung. Wendeln führen gelöstes Material von der Schneidfläche ab; die Verschleißmarkierung hilft, die Eignung des Bohrungsdurchmessers für Dübel zu beurteilen. Während der Nutzungsdauer die Bohr- und Reinigungsanweisungen des gewählten Dübels beachten.
Makita Neuseeland nennt 20 % schnelleres Bohren und 50 % längere Standzeit gegenüber dem vorherigen SDS-Plus-Programm. Die britische Seite spricht von bis zu 50 % mehr Bohrungen gegenüber herkömmlichen Hammerbohrern. Jede Aussage gehört zu ihrem veröffentlichten Vergleich. Die Prozentsätze dürfen nicht auf einen anderen Kopf, Durchmesser oder ein OEM-Muster übertragen werden.
Ein aussagekräftiger Versuch verwendet denselben Bohrhammer, Durchmesser, dieselbe Tiefe sowie vergleichbare Beton- und Bewehrungsbedingungen. Nutzbare Bohrungszahl, Bohrzeit, fertigen Durchmesser und das versuchsbeendende Verschleiß- oder Schadensbild erfassen.
Ein Zhonghuan-OEM-Sortiment nach diesem Maßstab
Wir fertigen SDS-Plus- und SDS-Max-Bohrer für Händler und Eigenmarken. Aus diesem Maßstab entsteht eine konkrete Spezifikation: Anwendung, Maschine, Größen, Hartmetallaufbau, Fügeverfahren, Körperbehandlung und Musterabnahme.
- Kreuzkopf-Programm: Unser SDS-Plus-5X-Sortiment umfasst Ø5–25 mm mit gelöteter Vierschneidergeometrie und vier Wendeln zur Bohrmehlabfuhr. Die Einsatzanordnung bestätigen wir auf der freigegebenen Musterzeichnung.
- Vollhartmetallkopf-Programm: Unser SDS-Plus-Vollkopfbereich umfasst Ø4–25 mm. ZHMAX-8 mit SDS-Max umfasst aktuell ebenfalls Ø4–25 mm und nutzt unsere widerstandsreibgeschweißte Verbindung zum Stahlkörper.
- Größere Mehrplatten-SDS-Max-Bohrer: ZHMAX-7 umfasst Ø16–45 mm mit vollbreiter Hauptschneide und zwei geneigten, axial zurückgesetzten Seiteneinsätzen. Es handelt sich um eine eigenständige, anwendungsbezogene Konstruktion.
Planen Sie ein OEM-Programm mit Nemesis II als Maßstab? Senden Sie Zielreferenz oder Kopffoto, Bohrdurchmesser und Länge, Bohrhammermodell, Material und ungefähre Menge. Wir schlagen Aufbau und Musterspezifikation mit Eigenmarken-Verpackungsoptionen vor. Unsere Sortimente: SDS-Plus und SDS-Max.
Häufige Fragen
Haben alle Makita-Nemesis-II-Bohrer einen Vollhartmetallkopf?
Die Baureihe enthält unterschiedliche Konstruktionen. Die britischen und neuseeländischen SDS-Plus-Quellen unterscheiden nach Durchmesser Vollkopf, einteiligen Kreuzeinsatz und dreiteiligen Kopf. Andere Kataloge nennen andere Übergangsgrößen; deshalb genaue Artikelnummer und Markt bestätigen.
Wie bilden drei Hartmetallteile einen Vierschneiderkopf?
Der Haupteinsatz bildet zwei Schneiden und die beiden Seiteneinsätze ergänzen jeweils eine. Teilezahl und Schneidenzahl beschreiben unterschiedliche Eigenschaften des Kopfes.
Was bedeutet Monobloc-Kreuz in diesem Beitrag?
Gemeint ist der abgebildete einteilige Kreuzeinsatz mit Stahlabstützung. Allgemein bezeichnet Monobloc ein Hartmetallteil und kann sich mit Vollkopfbezeichnungen überschneiden. Die Zeichnung sollte den vollständigen Aufbau bestimmen.
Warum nennen Nemesis-II-Kataloge unterschiedliche Durchmesserbereiche?
Die britischen und neuseeländischen Seiten sowie die Bildtafeln nennen 5–10 mm Vollkopf, 12–16 mm einteiligen Einsatz und 18–32 mm dreiteiligen SDS-Plus-Kopf. Makita Indiens Katalog 2025 nennt Solid TCT für 5–20 mm und dreiteiliges TCT für 22–32 mm. Maßgeblich sind zugehöriger Katalog und tatsächliche Artikelnummer.
Gilt die SDS-Plus-Kopfzuordnung auch für SDS-Max?
SDS-Max ist ein separates Programm. Makita Neuseeland nennt Vollhartmetall für 12–32 mm und geschlitztes TCT für 35–52 mm. Gelieferte Artikelnummer und Maschine abstimmen, statt die SDS-Plus-Zuordnung zu übertragen.
Offizielle Quellen
Offizielle Produktseiten und Katalogabbildungen wurden am 24. Oktober 2026 geprüft. Die Erläuterungen verbinden diese Quellen mit unserer technischen Einordnung der Fotos. Durchmessergrenzen gehören weiterhin zum jeweils genannten Markt und Katalog.