Eingebetteter Bewehrungsstahl kann eine ansonsten einfache Betonbohrung unterbrechen. Ein klar spezifizierter Armierungsschneider ermöglicht den Kunden von Händlern und Eigenmarken, den Stahl kontrolliert zu durchtrennen und die geplante Bohrung fortzusetzen.
Bei Zhonghuan Tools richten wir OEM-Programme zur Bewehrungsbearbeitung an Anwendung, Bohrhammer und benötigten Bohrungsmaßen aus. Unser Sortiment umfasst Hartmetall-Zahnkronen für reinen Drehbetrieb und eine separate Stahlbetonbohrerreihe mit Vollhartmetallkopf. Produktspezifikation, Kennzeichnung und Verpackung stimmen wir auf das gewählte Programm ab.
Ein erfolgreiches OEM-Produkt verbindet Schneidkopf, Stahlkörper, Maschinenanschluss und Bedienhinweise zu einer eindeutigen Spezifikation.


Anwendung und Maschine zuerst bestimmen
Klären Sie vor der Kopfauswahl die Aufgabe und die antreibende Maschine:
- Benötigter Bohrungsdurchmesser und Bohrtiefe.
- Betonbeschaffenheit und zu erwartende Bewehrung.
- Bohrhammermodell und verfügbare Betriebsarten.
- Separater Schneider nach einer Beton-Vorbohrung oder durchgehendes Bohren in Stahlbeton.
- Zu behebendes Problem: ausgebrochene Zähne, langsamer Stahlschnitt oder festsitzende Stahlkerne.
Diese Angaben bestimmen Kopfaufbau, Schneidenabstützung und Spanraum. SDS-Plus Anschluss, Maschinenleistung und freigegebene Betriebsart müssen zum gewählten Schneider passen.
Armierungsschneider haben unterschiedliche Betriebsarten
| Bauart | Typische Aufgabe | Betriebsart |
|---|---|---|
| Spezieller Schneider mit Hartmetall-Zahnkrone | Eingebetteten Stahl nach einer Beton-Vorbohrung schneiden | Häufig reiner Drehbetrieb; genaue Modellanweisung beachten |
| Für Schlagbetrieb freigegebener Armierungsschneider | Stahlschnitt mit ausdrücklich dafür ausgelegtem Kopf | Hammerbetrieb nur bei ausdrücklicher Freigabe |
| Stahlbetonbohrer mit Vollhartmetallkopf | Beton und Bewehrung mit einem Werkzeug bohren | Für den vollständigen Bohrer vorgeschriebene Betriebsart |
Der SDS-Plus Hartmetall-Armierungsschneider von Hilti und der SRB-Schneider von Relton sind für reinen Drehbetrieb vorgesehen. Bedienhinweise anderer Bauarten dürfen nicht auf diese speziellen Schneider übertragen werden.
Es gibt modellbezogene Ausnahmen: DEWALT DWA540118 erlaubt aufgrund seiner Kopfkonstruktion ausdrücklich das Bohren im Hammerbetrieb. Diese Freigabe gilt für das genannte Modell.
Milwaukees HAMMER GUARD am Modell 48-20-6713 schützt Hartmetallzähne vor versehentlichen Hammerschlägen. Ein Schutz vor unbeabsichtigten Schlägen ist allein keine Freigabe für dauerhaftes Schneiden im Hammerbetrieb.
Unser Programm mit Hartmetall-Zahnkronen arbeitet ausschließlich im Drehbetrieb: Schlagwerk aus. Die Stahlbetonbohrerreihe mit Vollhartmetallkopf ist ein separates Produkt mit eigener vorgeschriebener Betriebsart.
Worauf es bei einem Hartmetall-Armierungsschneider ankommt
Schneidengeometrie und Zahnabstützung
Zahnprofil, Überstand und Abstützung bestimmen den Eingriff in den Stahl. Innen und außen angeordnete Zähne können den Schnitt über die Krone verteilen; die genaue Anordnung folgt der bestätigten Produktzeichnung. Zahnzahl, Position, Schneidengeometrie, Zahnsitz und Fertigdurchmesser sind gemeinsam festzulegen.
Hartmetallauswahl und Fügeverbindung
Die Hartmetallauswahl verbindet Schneidenfestigkeit, Verschleißbeständigkeit und Eignung für den Stahlschnitt. Sorte, Zahnsitz und Fügeverfahren müssen als Einheit funktionieren. Vereinbaren Sie am fertigen Werkzeug Zahnposition, Schnittleistung und Abnahmekriterien für den Zahnhalt. Anforderungen an den Materialursprung gehören in die dokumentierte Einkaufsspezifikation.
Spannuten, Spanraum und Auswurföffnungen
Stahlspäne und der herausgetrennte Kern benötigen einen Austrittsweg. Tiefe Kanäle, Nutengeometrie und Kronenöffnungen unterstützen die Räumung der Schnittzone. Verdichtete Späne können die Wärmeentwicklung erhöhen und den Schnitt unterbrechen. Lage und Größe der Auswurföffnungen sind zusammen mit Kronenmaßen und Arbeitslänge festzulegen.
Stahlkörper und SDS-Plus Schaft
Der Körper überträgt das Drehmoment; der Schaft positioniert das Werkzeug in der Maschine. Legen Sie Werkstoff, Wärmebehandlungszustand, Geradheit und Schaftmaße passend zur Aufgabe fest. Fertiger Schneiddurchmesser und Rundlauf der Baugruppe gehören zur vereinbarten Bestellspezifikation.
Einteilige Schneider und Wechselkopfsysteme
Ein einteiliger Schneider wird als komplette, fest verbundene Kopf-Schaft-Einheit geliefert. Bei einem modularen System ersetzt der Anwender den verschlissenen Kopf und nutzt einen weiterhin funktionsfähigen Adapter. Makita E-12572 mit dem vorgesehenen Adapter E-12594 zeigt dieses Wechselkopfprinzip.
Für ein modulares OEM-Programm sind folgende Punkte festzulegen:
- Gewindedurchmesser, Steigung und Drehrichtung.
- Schulter und Anlageflächen.
- Schlüsselflächen und Demontageverfahren.
- Arbeitslänge und Gesamtlänge der montierten Einheit.
- Für den Adapter freigegebene Kopfgrößen.
- Zusammengehörige Teilekennzeichnung von Kopf und Adapter.
SDS-Plus Maschinenanschluss und Kopfgewinde sind getrennte Schnittstellen. Geben Sie Kopf und Adapter als passende Baugruppe frei.
OEM-Spezifikation vor der Angebotsabgabe festlegen
| Spezifikation | Zu vereinbarende Angaben |
|---|---|
| Bauart | Kompletter einteiliger Schneider oder passender Kopf mit Adapter |
| Schneiddurchmesser | Nenndurchmesser der Bohrung und Abnahmekriterien für den Fertigdurchmesser |
| Länge | Arbeitslänge und Gesamtlänge getrennt angeben |
| Kopfgeometrie | Zahnzahl, Profil, Überstand und Abstützung |
| Hartmetall und Körper | Werkstoffspezifikationen für die Schnittaufgabe |
| Fügeverbindung | Montageanforderungen und Prüfkriterien |
| Betriebsart | Anweisungen für die genaue Artikelnummer |
| Maschinenpassung | SDS-Plus Anschluss und Maschinenkapazität |
| Kennzeichnung | Marke, Größe, Artikelnummer, Charge und Betriebsart |
| Verpackung | Produktschutz, Verkaufsformat und Umkarton |
Unsere Zahnkronen für reinen Drehbetrieb decken Ø12–32 mm ab. Sonderausführungen richten sich nach gewählter Bauart und Zeichnungsprüfung. Die Gesamtlänge enthält den Anschluss und entspricht nicht der nutzbaren Schneidreichweite.
Einen eindeutigen Werkzeugwechsel vorgeben
Für Zahnkronen im reinen Drehbetrieb gilt folgender Ablauf:
- Beton mit dem geeigneten Betonbohrer vorbohren.
- Beim Erreichen der Bewehrung stoppen.
- Den vorgesehenen Armierungsschneider einsetzen und das Schlagwerk ausschalten.
- Stahl mit freigegebener Drehzahl, Vorschub- und Spanräumstrategie durchtrennen.
- Schneider entnehmen, Betonbohrer wieder einsetzen und Bohrung fertigstellen.

Die veröffentlichten Relton-Anweisungen beschreiben diesen Ablauf aus Bohren, Schneiden und Weiterbohren. Die Ausführung erfolgt entsprechend der projektseitig freigegebenen Bohrungs- und Bewehrungsschnittplanung.
Eine artikelspezifische Produktkarte sollte Betriebsart, Größe, Anwendung und Wechselabfolge zeigen. Anwender müssen die richtige Betriebsart auf der Baustelle erkennen können, ohne Anweisungen unterschiedlicher Produkte vergleichen zu müssen.
Bestellspezifikation bestätigen
Armierungsschneider liefern wir gegen reguläre Bestellungen. Senden Sie die benötigten Durchmesser, Längen und Mengen; vor der Bestellung bestätigen wir Bauart, Betriebsart, Verpackung und Liefertermin. Einen separaten Musterservice bieten wir nicht an.
Die bestätigte Produktzeichnung und Bestellspezifikation bilden die Grundlage für Produktion und Nachbestellungen.
Ein einfach zu bevorratendes Eigenmarkensortiment aufbauen
Unser OEM-Programm koordiniert Markenkennzeichnung, mehrsprachige Betriebsartenhinweise, Schutzrohre, Verkaufsschachteln, kombinierte Baustellensets und Umkartons. Menge und Termin richten sich nach Produkt und Verpackung.
Beginnen Sie mit den Kerndurchmessern Ihres Vertriebskanals. Kombinieren Sie Betonbohrer und spezielle Schneider für Kunden, die den Wechselablauf benötigen. Planen Sie bei modularen Systemen Ersatzköpfe und kompatible Adapter gemeinsam. Größen-, Teile- und Betriebsartenkennzeichnung bleiben über das Sortiment hinweg einheitlich.
Bestellmengen und Produktionszeiten bestätigen wir für den konkreten Auftrag.
OEM-Angebot für Armierungsschneider anfordern
Senden Sie zunächst drei Angaben: Bohrungsdurchmesser, Bohrhammermodell und Mengen. Fügen Sie vorhandene Referenzfotos oder Zeichnungen hinzu. Anschließend klären wir Bauart, Betriebsart, Arbeits- und Gesamtlänge, Kennzeichnung sowie Verpackung für das vorgeschlagene Programm.
OEM-Angebot für Armierungsschneider anfordern.
Häufig gestellte Fragen
Darf jeder SDS-Plus Armierungsschneider im Hammerbetrieb eingesetzt werden?
Nein. Der SDS-Plus Anschluss bestimmt nicht die zulässige Schnittbetriebsart. Bei Zahnkronen für reinen Drehbetrieb muss das Schlagwerk ausgeschaltet sein. Hammerbetrieb ist nur bei einem ausdrücklich dafür freigegebenen Modell zulässig.
Ist ein Armierungsschneider dasselbe wie ein Stahlbetonbohrer?
Ein spezieller Armierungsschneider durchtrennt normalerweise den Stahl nach einer Beton-Vorbohrung. Danach wird wieder der Betonbohrer eingesetzt. Ein Stahlbetonbohrer mit Vollhartmetallkopf ist eine eigene Bauart für den jeweils vorgesehenen Bohrzyklus durch Beton und Bewehrung.
Passt ein Wechselkopf auf jeden SDS-Plus Adapter?
Nein. Maschinenanschluss und Kopfgewinde sind getrennte Schnittstellen. Gewinde, Anlageflächen und zulässige Kopfgrößen müssen zum jeweiligen Adapter passen.
Welche Angaben benötigen Sie für ein OEM-Angebot?
Senden Sie Bohrungsdurchmesser, Bohrhammermodell und Bestellmengen. Ein Referenzfoto oder eine Zeichnung hilft bei der Bauartauswahl. Wir bestätigen Betriebsart, Längen, Kennzeichnung, Verpackung und Liefertermin für eine reguläre Bestellung. Einen separaten Musterservice bieten wir nicht an.