Schneidenzahl und Kopfkonstruktion getrennt angeben
6-Schneider zählt aktive Schneiden. Vollhartmetallkopf bezeichnet einen einteiligen Hartmetallkopf. Das sind unterschiedliche Merkmale. Hier vergleichen wir den 3-Blöcke-/6-Schneiden-Aufbau unseres ZHMAX-168 mit einem einteiligen Vollhartmetallkopf für SDS-Max. Anwendungen, Größen und Markenbeispiele behandelt unser eigener Sechsschneider-Leitfaden.
Beide Bauweisen für Beton und Stahlbeton
Sechsschneider SDS-Max werden für Beton, Stahlbeton und Ankerbohrungen eingesetzt; Hartgestein und tiefe Löcher kommen hinzu. Die Makita-Unterlagen zum B-61379 nennen Beton und Stahlbeton ausdrücklich. Vollkopfprodukte können dieselben Aufgaben übernehmen. Weder die Leistungsrangfolge noch die Sortimentsrolle folgt allein aus der Bauartbezeichnung.


Komplette Bohrsysteme vergleichen
| Faktor | 3-Blöcke-/6-Schneiden-Kopf | Einteiliger Vollhartmetallkopf |
|---|---|---|
| Aussage der Bezeichnung | Drei Hartmetallblöcke bilden sechs aktive Schneiden | Ein gesinterter Hartmetallkopf; Schneidenzahl separat |
| Verbindung zum Körper | ZHMAX-168: Bandofenlöten unter Schutzatmosphäre | Verbindung des kompletten Kopfes nach spezifiziertem Modellprozess |
| Konstruktionsprüfung | Blockabstützung, Verbindungsgüte, Zentrierung und Schneidenausrichtung | Kopfgeometrie, Hartmetallzustand und Kopf-Körper-Verbindung |
| Beton und Bewehrung | Klemmen, Kantenschäden und nutzbare Bohrleistung im Einsatz prüfen | Dieselben Ergebnisse unter gleichen Bedingungen prüfen |
| Tiefe Bohrungen | Spirale, Kernquerschnitt, Rundlauf und Wärmebehandlung bewerten | Dieselben Körper- und Abtransportfaktoren berücksichtigen |
| Einkauf | Passendes Modell und bestätigte Größenkombination wählen | Passendes Modell und bestätigte Größenkombination wählen |
Nach Einsatz und Schadensbild auswählen
Mit Untergrund, Zuschlag und Bewehrung beginnen, danach Bohrhammer und Schlagklasse sowie das tatsächliche Schadensbild prüfen. Verlaufen beim Anbohren verlangt eine Prüfung der Zentrierung. Klemmen oder Ausbrüche verlangen eine Prüfung von Schneidenabstützung, Bewehrungskontakt und Verbindung. Langsame oder verlaufende tiefe Bohrungen lenken den Blick auf Bohrmehlabfuhr, Steifigkeit und Rundlauf. So löst die Kopfwahl ein konkretes Problem.
Ein einteiliger Kopf vermeidet Verbindungen zwischen einzelnen Hartmetallstücken, bleibt aber mit dem Stahlkörper verbunden. Drei Blöcke stellen eigene Anforderungen an Abstützung und Lötung; daraus folgt keine grundsätzlich schlechtere Bewehrungsleistung. Auch mehr Schneiden bedeuten nicht automatisch schnelleres Bohren. Maße, Werkstoff, Verbindung und Betriebsbedingungen gemeinsam vergleichen.
Ein gemeinsamer Mustervergleich
Gleiche Durchmesser und Arbeitstiefen mit demselben Hammer in repräsentativem Material vergleichen. Zeit je akzeptiertem Loch, Durchmesser, Rundheit, Klemmen, Verschleiß, Hartmetallschäden und Körperzustand erfassen. Zulässigen Bewehrungskontakt mit der Baustelle festlegen. Maß- und Reinigungsanforderungen des Ankersystems einhalten. Erst danach Kosten je akzeptierter Bohrung bewerten; eine Katalogaussage ersetzt keinen Test.
Unsere ZHMAX-168- und Vollkopfprogramme
Wir haben ZH168, im Katalog ZHMAX-168, als direkt ab Werk lieferbare Alternative für Käufer eingeführt, die die Sechsschneider-Architektur Diager Ultimax 168 als Referenz nutzen. Wir fertigen dieses Modell und sehen dafür starke Nachfrage bei unseren südamerikanischen Kunden. Beton, Bewehrung, harter Zuschlag, Bohrtiefe und SDS-Max-Hammer bestimmen die Konfiguration.
Wir liefern ZHMAX-168 für Beton, Stahlbeton, Mauerwerk, Hartgestein und tiefe Bohrungen. Die veröffentlichte Spezifikation nennt drei Hartmetallblöcke, YG11C-Klasse, 42CrMo-Körper, Ø22–45 mm sowie 450 / 570 / 620 / 920 mm Gesamtlängen. Arbeitslänge und verfügbare Kombinationen bestätigen wir je Auftrag.
Unser Vollhartmetallkopf-SDS-Max-Programm bietet eine andere Bauweise für eine einsatzbezogene Anfrage. Senden Sie Untergrund, erwartete Bewehrung, Hammer, Durchmesser, nutzbare Tiefe, Menge und optional ein Referenzprodukt. Wir schlagen Modell und Musterplan vor, ohne aus der Schneidenzahl eine Standard-/Premium-/Nischenhierarchie abzuleiten.